Markus Schäfer

IBSEN: GESPENSTER

gespenster.neuIn Ibsens Drama Gespenster bittet Osvald seine Mutter, ihm Sterbehilfe zu leisten. Sie zweifelt. Einige Schweizer Organisationen bieten genau dieses seit dreissig Jahren und bis heute innerhalb einer moralischen Grauzone an.

„Wir sind Markus&Markus. Wir wollen keinen Schauspieler mehr sehen, der so tut als wolle er sterben. Wir werden unseren Osvald wirklich mit einer Person besetzen, die mit einer Sterbehilfe-Organisation den eigenen Tod plant.“

Am 01.04.2014 haben wir unseren Osvald getroffen – wir haben jeden Tag mit ihm verbracht, außer zwei Montage. Am 30.04.2014 sind wir mit ihm nach Basel gefahren. Am 22.05.2014 waren wir auf seiner Beerdigung. IBSEN: GESPENSTER ist eine Hommage, ein feierliches Requiem, ein Museum für den verstorbenen Osvald. Auf der Bühne: Ein gesellschaftlicher Diskurs prallt auf ein Drama, dessen Protagonist bereits tot ist.

Premiere: 16. Januar 2015, Gessnerallee Zürich

Eingeladen zu den FRANKFURTER POSITIONEN 2015 an den Mousonturm Frankfurt, zu SOMETHING RAW am Frascati Theater Amsterdam, zum Festival PREMIÈRES - Karlsruhe, zu IMPULSE THEATER FESTIVAL am Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr, zu DURCHSTARTER NIEDERSACHSEN am LOT-Theater Braunschweig, zum SPIELART FESTIVAL - München, zum BEST OFF NIEDERSACHSEN in Hannover, zum FESTIVAL PERSPECTIVES in Saarbrücken, zum BANDEN!-Festival Oldenburg, zum SINGAPORE INTERNATIONAL FESTIVAL OF ARTS, zum STAGE FESTIVAL HELSINKI und zum Festival PREMIÈRES - Strasbourg

Eingeladen zu Gastspielen an den Sophiensaelen Berlin, am FFT Düsseldorf, der Schwankhalle Bremen, der Studiobühne Köln und am ROXY Birsfelden

Ausgezeichnet mit dem JURYPREIS des "BEST OFF − Festival Freier Theater der Stiftung Niedersachsen"

Markus Wenzel
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